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ÜBER DAS ÜBERSETZER-KOLLEGIUM - EINE AUSWAHL

Glückwunschtelegramm von Samuel Beckett zur Eröffnung des Kollegiums 1978

Glückwunschtelegramm von Heinrich Böll zur Eröffnung des EÜK 1978

 

"Ich möchte darauf hinweisen, daß große Dinge nicht immer in großen Städten geschehen und nicht immer mit irrsinnigem Tamtam und Popp und Hopp, das schnell zerplatzt. Ich glaube, daß hier etwas ganz Großartiges geschehen ist, was wahrscheinlich bis heute fast einmalig ist."

Heinrich Böll, Schirmherr des EÜK, anläßlich der Eröffnung des neuen Domizils des Europäischen Übersetzer-Kollegiums am 24. April 1985

 

 

"In diesem Jahr, in dem wir den 700. Todestag Alfons X, dem Weisen begehen, können wir Spanier mit berechtigtem Stolz daran erinnern, daß es dieser Monarch aus Kastilien war, der als Sohn einer deutschen Prinzessin, Beatriz von Schwaben, Anspruch auf die Krone des Heiligen Reiches hatte und entscheidend zur Einführung der griechischen und arabischen Kultur in die westliche Welt beitrug, indem er die Übersetzerschule, die bereits im vorangehenden Jahrhundert ihre Tätigkeit in Toledo aufgenommen hatte, außerordentlich stärkte und anspornte. Seiner toleranten und ökumenischen Gesinnung treu, versammelte der weise König um sich Gelehrte aller Religionen und Abstammungen, darunter auch ein Mann aus diesem Land, Hermann der Deutsche, der Bischof von Astorga wurde. Nach dem Vorbild der Übersetzerschule von Toledo wurde später das Europäische Übersetzerkolleg in der nahegelegenen Stadt Straelen gegründet."

König Juan Carlos I von Spanien in seiner Laudatio aus Anlaß der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an Karl Carstens am 31. Mai 1984

 

  

"Jede Stadt hat ihre Merkwürdigkeit. Ulm hat ein Münster. Gladbeck hat das größte Elektrizitätswerk Europas. In Straelen habe ich das EÜK besucht. Meiner Meinung nach ist dieses Kollegium die menschlichste und wichtigste Merkwürdigkeit der gegenwärtigen europäischen Kultur, der ich in letzter Zeit begegnet bin."

Andrzej Szczypiorski, Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Straelen anläßlich seiner Lesung im Europäischen Übersetzer-Kollegium am 24. Oktober 1996

 

 

 

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Andrzej Szczypiorski, 24. Oktober 1996